EINLADUNG ZUM EUROPA-ABEND AM 08.05.2017

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Einladung zur Jubiläumsveranstaltung Eur
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„Europa konkret“

 

Staatssekretär Weinmeister erläutert EU-Förderprogramme für Firmen und Kommunen bei der Europa-Union Vogelsberg.

 

 

 

VOGELSBGKREIS. Trotz der aktuellen Schwierigkeiten der Europäischen Union 60 Jahre nach Unterzeichnung der Römischen Verträge vom 25. März 1957 leiste „Europa“ viel für die Menschen – auch im ländlichen Raum. Darüber waren sich die Teilnehmer der Mitgliederversammlung der Europa Union Vogelsberg im Alsfelder Rathaus einig. Neben Personalveränderungen und einer neuen Satzung standen Informationen des Staatssekretärs für Europa in der Hessischen Staatskanzlei, Mark Weinmeister aus Guxhagen (Schwalm-Eder). Europa-Union-Kreisvorsitzender Stephan Paule hatte den Europa-Staatssekretär eingeladen um über „Europa konkret“ zu sprechen, nämlich über Förderprogramme nicht nur für die mitteständische Wirtschaft sondern auch für Kommunen bei ihren multinationalen Städtepartnerschaften.

 

 

 

Weinmeister stellte im Alsfelder Rathaus die konkreten Förderprogramme der Europäischen Union und ihrer Organisationen vor. Weinmeister und der Landtagsangeordnete Kurt Wiegel, der dem Europaausschuss des Wiesbadener Parlaments angehört, stellten die gute Vernetzung Hessens in Brüssel durch seine neue Landesvertretung heraus. Weinmeister betonte, dass die Fülle von großen und kleinen Fördermaßnahmen durch die Hessische Staatskanzlei koordiniert werde. Eine Stabsstelle sei für Interessierte in der Staatskanzlei unter www.stk.hessen.de/eu-beratungszentrum erreichbar (E-Mail: EU-Beratungszentrum@stk.hessen.de). Die bisherige Satzung wurde von der Mitgliederversammlung neu gefasst und auch aktuellen steuerrechtlichen Regelungen angepasst. Personell gab es auch eine Veränderung: Neuer Schatzmeister ist nunmehr Uwe Meyer (Lauterbach), der auf Michael Ruhl (Herbstein) folgt, der zum Besitzer gewählt wurde,

 

Bildunterzeile:

 

 

 

Europa-Union zu Gast in Alsfeld: Landtagsabgeordneter Kurt Wiegel, Kreisvorsitzender Stephan Paule, Europa-Staatssekretär Mark Weinmeister, Schatzmeister Uwe Meyer und sein Vorgänger Michael Ruhl

 

 

 

60 Jahre Römische Verträge

Mittwoch, 22. Februar 2017
60 Jahre Römische Verträge: Europa-Union und JEF zeigen Flagge
Demonstration, Aufruf oder Marktfrühstück: Europa-Union und JEF feiern den 60. Jahrestag der Unterzeichnung der Römischen Verträge auf vielfältige Art und Weise. Wenn sich am 25. März die Europäischen Föderalisten in Rom treffen, sind viele Mitglieder von Europa-Union und JEF mit dabei. Doch auch in Berlin, Bremen, Wiesbaden und vielen anderen Städten setzt unser Verband ein Zeichen für Europa und feiert das Jubiläum der Römischen Verträge.

 

Die Vorbereitungen sind in vollem Gange und schon jetzt tragen Europa-Union und JEF das Jubiläum der Römischen Verträge in die Öffentlichkeit. Die Europa-Union Bremen sammelt seit Januar Unterschriften von Unterstützern für ihren „Bremer Aufruf“, der am 25. März veröffentlicht wird. Darin heißt es: „Zerstörung ist leichter als Aufbau. Weil die europäische Integration, das einmalige Projekt für Frieden, Freiheit und Wohlfahrt, ernsthaft in Frage gestellt wird, wollen wir in Bremen und Bremerhaven anlässlich des Jahrestages der Römischen Verträge öffentlich die europäische Flagge zeigen.“

 

Mit einem besonderen Format, dem „Europäischen Marktfrühstück“, wird das Jubiläum in Wiesbaden gefeiert. Die Europa-Union Wiesbaden-Rheingau-Taunus lädt ein zu einem großen Event auf dem Marktplatz. Partner der Veranstaltung sind u.a. die Stadt Wiesbaden, das Staatstheater Wiesbaden und die Weinbau-Hochschule Geisenheim. Neben vielen weiteren Aktionen wird ein Orchester die Europahymne spielen und vor Ort eine Menschenkette gebildet werden. Das Europäische Marktfrühstück soll künftig an jedem letzten Samstag im Montag auf dem Wiesbadener Wochenmarkt stattfinden.

 

Zeitgleich mit dem March for Europe der Europäischen Föderalisten in Rom findet am 25. März unter dem gleichen Motto in Berlin eine Demo mit anschließender Kundgebung statt. Die Europa-Union Berlin und die Junge Europäische Bewegung Berlin-Brandenburg veranstalten den Demonstrationszug vom Bebelplatz bis zum Brandenburger Tor gemeinsam mit dem EUD-Bundesverband und mehreren anderen proeuropäischen Initiativen.

Auch an vielen anderen Orten planen Europa-Union und JEF im Jubiläumsjahr öffentliche Veranstaltungen. So veranstalten die Europa-Union und JEF Heilbronn am 25. März eine Feierstunde, bei der an die Unterzeichnung der Römischen Verträge vor 60 Jahren erinnert wird. Am 2. April lädt die Europa-Union Dortmund gemeinsam mit mehreren Partnern ein zur Multimedia-Show „60 Jahre Römische Verträge – 60 Jahre Europa! Eine Bilanz“.  Am 12. Juli holt die Europa-Union Augsburg mit weiteren Partnern dieses Format auch nach Augsburg.

 

Stehen die Römischen Verträge auch in Ihrem Kreis- oder Landesverband auf dem Programm? Dann senden Sie Informationen zu Ihrer Aktion oder Veranstaltung an info(at)europa-union.de.

Wer noch Inspiration für Aktionen zum Jubiläum sucht, findet Ideen auf unserer Best Practice Seite.

Am 11. Januar feierte die überparteiliche Europa-Union ihr 70-jähriges Bestehen mit einem zentralen Festakt in Berlin. Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble würdigte die Arbeit des überparteilichen Verbandes und sein Werben für die europäische Einigung. Europa-Union Präsident Rainer Wieland erinnerte an das politische Ziel der Europa-Union, die Schaffung eines europäischen Bundesstaates. „Diese Idee wird wirkmächtig bleiben und die aktuellen Herausforderungen und Probleme überleben“, so der Vize-Präsident des Europäischen Parlaments.

 

„Der Traum von einem in Frieden und Freiheit vereinten Europa wurde schon früh geträumt“, sagte Wieland. Dennoch sei die Friedenidee der europäischen Einigung kein Argument von gestern, wie die Konflikte zeigten, die Europa umgeben. Rainer Wieland verwies auch auf das deutsche Grundgesetz. Als gleichberechtigtes Glied in einem vereinten Europa dem Frieden der Welt zu dienen, sei Gründungskonsens der Bundesrepublik Deutschland.

„Trotz wachsender Zweifel und Europaskepsis bleibt die Europäische Einigung weiterhin wichtig“, ist auch Wolfgang Schäuble überzeugt. „Die Europäische Einigung ist die beste Idee, die die Europäer im 20. Jahrhundert hatten und sie ist die beste Vorsorge für das 21. Jahrhundert“, so der Bundesfinanzminister. „In der globalen interdependenten Welt wird Europa nur gemeinsam eine angemessene Rolle spielen können. Jeder einzelne europäische Staat ist im globalen Maßstab nicht hinreichend relevant“, betonte Schäuble. Die großen Fragen wie Globalisierung, Klimaschutz und Digitalisierung ließen sich nicht national bewältigen. Auch in der Migrationspolitik, der Sicherheits- und Außenpolitik sowie in der Wirtschafts- und Währungspolitik müsse Europa die Probleme gemeinsam besser lösen. „Es ist wichtig, dass wir die wachsende Skepsis durch Erfolge und Effizienz überwinden. Ich bin sicher, dass mit jedem konkreten Erfolg die Attraktivität des europäischen Projekts auch für heute Zweifelnde wieder größer wird“, unterstrich Schäuble.

Danuta Hübner nannte die europäische Einigung ein menschengemachtes Wunder. „Nichts, das wir erreicht haben, ist selbstverständlich“, betonte die polnische Europaabgeordnete und forderte ein stärkeres Bekenntnis zu Europa. Europa sei nicht nur eine Union von Staaten, sondern eine Union der Bürger, so Hübner. Diese wollten Europa mitgestalten, wie die zahlreichen Europäischen Bürgerinitiativen zeigten.

Auch Staatsminister Michael Roth und Rainer Wend, Vorsitzender der Europäischen Bewegung Deutschland warben für mehr Engagement für Europa. „Die schweigende Mehrheit muss aufhören zu schweigen. Europa braucht uns jetzt!“, sagte Wend. „Wir alle stehen in der Verantwortung, dass Europa wieder gelingt“, unterstrich Michael Roth. Europa müsse nicht nur ein rationales Projekt, sondern auch ein Projekt der Herzen sein.

Erste Reaktion von EUD-Generalsekretär Christian Moos auf den Ausgang der amerikanischen Präsidentenwahl

Mittwoch, 09. November 2016
„Die Amerikaner haben einen neuen Präsidenten gewählt. Diejenigen, die nicht auf der Welle des Hasses schwimmen oder sich von ihr fortspülen lassen, sind entsetzt. Die Werte, für die der Kandidat Donald Trump stand, sind jedenfalls nicht die der europäischen Föderalisten. Die amerikanische Präsidentenwahl ist immer von großer Bedeutung für Europa. Selten zuvor war sie so wichtig wie heute.“

 

„Für Deutschland und Europa kann diese Wahl einen Paradigmenwechsel bedeuten, denn Trump hat das transatlantische Bündnis, die NATO, wiederholt in Frage gestellt oder zumindest in seiner Bedeutung relativiert.
Die Welt hat nun einen US-Präsidenten, der Protektionismus statt Freihandel verspricht. Für die europäische Wirtschaft im Allgemeinen und die Wirtschafts- und Währungsunion im Besonderen verheißt das nichts Gutes.
Es bleibt zu hoffen, dass die Apparate und auch die Partei der Republikaner ihn mäßigen, die Verfolgung von Minderheiten verhindern und für Kontinuität und Verlässlichkeit in der Außen- und Sicherheitspolitik sorgen. Sicher ist das aber nicht.

Sollte ein amerikanischer Autoritarismus mit starken isolationistischen Tendenzen auf den russischen Revisionismus treffen, wird es gefährlich in Europa, zumindest für die Freiheit. Fest steht daher, dass Europa nun enger zusammenrücken muss, wenn es nicht zerfallen will. Das gilt auch, aber bei weitem nicht nur für die Außen- und Sicherheitspolitik.

Deutschland kommt als größtem Mitgliedsland der EU besondere Verantwortung zu. Die Regierung muss bedacht handeln, darf aber keine Zeit verlieren, denn Zuwarten allein wird nicht mehr ausreichen.
Eine europäische Allianz der liberalen Demokratien sollte den Kern einer Politischen Union bilden, der Weg zu gemeinsamen europäischen Streitkräften jetzt eröffnet werden. Es geht, das zeigt auch der Blick auf die unsäglichen Vorgänge in der Türkei, wieder um die alte Frage nach Freiheit oder Tyrannei.“

Christian Moos, EUD-Generalsekretär

Jubiläum am Gründungsort der Europa-Union Deutschland

Am 9. Dezember 1946 wurde die Europa-Union Deutschland gegründet. Zum 70. Jahrestag sind Mitglieder und Freunde der Europa-Union ins niedersächsische Syke eingeladen, um den Jahrestag am Ort der Gründung gemeinsam zu feiern. Um 17 Uhr wird das neu angebrachte Gedenkbild am ehemaligen Gasthaus Schützenhaus vorgestellt, in dem das Gründungstreffen damals stattfand. Der Festakt beginnt um 19 Uhr im Syker Rathaus.

 

Weitere Informationen und den Link zur Anmeldung finden Sie hier.

Keine Zusammenarbeit mit Antieuropäern – Europa-Union positioniert sich zur Alternative für Deutschland (AfD)

Demokratische Auseinandersetzung ja – Zusammenarbeit und Mitgliedschaft nein. Am Wochenende verabschiedete das Präsidium der Europa-Union Deutschland einen Unvereinbarkeitsbeschluss zur Alternative für Deutschland und ihrer Jugendorganisation Junge Alternative (JA). „Die AfD ist eine nationalistische, fremdenfeindliche und antieuropäische Partei“, so die überparteiliche Europa-Union. Damit stünde sie gegen alles, wofür sich die Europa-Union Deutschland einsetze.

 

Als gemeinnütziger Verein sei die Europa-Union offen für alle Bürgerinnen und Bürger, die sich zu ihren Zielen bekennen. Sie stehe keiner Partei nahe, sondern verbinde Menschen unterschiedlicher politischer Gesinnung und Herkunft wie auch parteipolitisch Ungebundene. Dennoch sei die Europa-Union trotz ihrer Überparteilichkeit politisch nicht neutral. Sie setze sich ein für ein freiheitliches, weltoffenes, pluralistisches, solidarisches und werteorientiertes Europa, das auf demokratischem Wege die Vereinigung zu einem föderalen Bundesstaat anstrebt. Die Unvereinbarkeit der Ziele von AfD/JA und Europa-Union stehe jedweder Form von politischer Zusammenarbeit entgegen.

Eine gleichzeitige Mitgliedschaft in der Europa-Union und der AfD oder ihrer Jugendorganisation sei daher nicht möglich. Das Präsidium empfiehlt den Gliederungen der Europa-Union, keine AfD-/JA-Mitglieder aufzunehmen beziehungsweise Mitglieder, die den beiden Organisationen beigetreten sind, in einem ordentlichen Verfahren auszuschließen. Dennoch sollten sich Repräsentanten der EUD dem Dialog mit demokratisch gewählten Mandatsträgern der AfD nicht verweigern, so das Präsidium. In der demokratischen Auseinandersetzung müsse dabei immer klar sein, dass es für die Europa-Union keine Gemeinsamkeiten mit der AfD gebe. Deutsche Sonderwege, die fortführten von Europa, betrachtet die Europa-Union als schlechte Alternative für Deutschland und gefährliche Irrwege.

Für die Europa-Union ist die AfD ein politischer Gegner, den es mit demokratischen Mitteln zu bekämpfen gilt. Mit den in die Parlamente gewählten Vertretern der AfD will sie sich hart auseinandersetzen. Bei denen, die diese Partei gewählt haben, will sie für die europäische Sache, Weltoffenheit und Toleranz werben.

Den Beschluss des Präsidiums der Europa-Union Deutschland „Kölner Signal“ finden Sie hier im Original.

Überparteiliche Initiative für Europa


Überparteilich und gemeinsam (v.l.): Thomas Mann (CDU), Eva Goldbach und Dr. Volker Nies von der Europa-Union Vogelsberg, Dr. Udo Bullmann (SPD), Jennifer Bartelt (Grüne), Dr. Wolf Klinz (FDP) und Willi van Ooyen (Linke).
Überparteilich und gemeinsam (v.l.): Thomas Mann (CDU), Eva Goldbach und Dr. Volker Nies von der Europa-Union Vogelsberg, Dr. Udo Bullmann (SPD), Jennifer Bartelt (Grüne), Dr. Wolf Klinz (FDP) und Willi van Ooyen (Linke).

Europa scheint weit weg. Die Menschen im Vogelsberg von Europa zu überzeugen – politisch, aber überparteilich, engagiert, aber nicht unkritisch – das hat sich die Europa-Union zum Ziel gesetzt. „Wir sind die Bürgerinitiative für Europa im Vogelsberg“, sagt die Kreisvorsitzende Eva Goldbach.

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Wie die Europäische Union Wirtschaft und Landwirtschaft im Vogelsberg fördert

Die touristische Erschließung der Burgruine Wartenberg wurde von der EU bezuschusst
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Was bringt Europa dem Vogelsberg? Viele Bürger hätten gern eine Antwort in Euro und Cent. Den genauen Betrag zu ermitteln, ist schwierig. Klar ist: Jedes Jahr fließt ein zweistelliger Millionenbetrag in den Vogelsberg, also mehr als zehn Millionen Euro...

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Für Verbraucher und Unternehmen ist Europa nicht mehr wegzudenken

Mit Euro-Münzen und -Scheinen tragen die europäischen Bürger seit mehr als zehn Jahren europäische Symbole in der Geldbörse mit sich herum
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Europa prägt den Alltag im Vogelsberg. Für Verbraucher und Unternehmen ist die europäische Einigung heute nicht mehr wegzudenken. Der europäische Alltag beginnt in der Geldbörse...

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